Buchtipp: Das Rätsel des Pfeils - Begegnung mit Sufi-Meistern

 

 

An diejenigen, die den Weg der Sufis beschreiten ...

Sufismus ist Sanftmut. Wer dich an Sanftmut übertrifft, übertrifft dich als Sufi. (Junaid)

 

Ein Sufi ist derjenige, der in den zwei Welten nichts anderes sieht als Gott. (Shibli)

Wenn Er mein Freund ist, dann ist jeder mein Freund, selbst ein Fremder ist auch mein Freund. (Mian Muhammad Bakhsh)

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Sufi-Tradition!

 

 

Seit rund zehn Jahren schreibe ich in erzählender Form Feldforschungsberichte über Themen im Schnittfeld von Ethnologie, Sufismus-Forschung und Literatur, die sowohl in Deutsch (im Waldgut-Verlag in der Schweiz) als auch in Pakistan (bei Oxford University Press) erschienen sind. Sie wurden in internationalen Fachzeitschriften (u.a. Anthropos, Journal of Sufi Studies, BSOAS, Asian Ethnology) sowie in Tageszeitungen (u.a. New York Times, SZ, NZZ, FAZ) besprochen.

 

Vor kurzem ist nun wieder ein neuer ethnographischer Erfahrungsbericht erschienen (Das Rätsel des Pfeils > Infos siehe unten). Die Begegnungen mit weisen Männern und auch Frauen bieten eine Einführung in die konkrete, gelebte Sufi-Tradition Südasiens. Im Haupttext sowie in der Nachbetrachtung refektiere ich dabei kritisch die Rolle des Feldforschers.

 

 

Ich möchte Sie auf dieses Buch aufmerksam machen. Es würde mich freuen, wenn Sie an der Lektüre Interesse hätten.

 

 

Mit einem freundlichen Gruß

 

Jürgen Wasim Frembgen

 

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Prof. Dr. habil. Jürgen Wasim Frembgen

 

Ethnologe, Islamwissenschaftler & Schriftsteller

 

 

Waldgut Verlag, Frauenfeld 2017

 

Preis EUR 27.00

 

200 Seiten mit 21 Farbabbildungen

 

Infos und Buchbestellung: http://www.waldgut.ch/e8/e656/e6282/

 

 

Die geheimnisvolle Weissagung einer jungen Mystikerin führt Jürgen Wasim Frembgen zu vier Sufi-Meistern in Pakistan und Indien: dem mildtätigen «Sultan der Liebe» aus dem Süden, dem «Asketen in der Wildnis» aus dem Osten, dem «leuchtenden Türkis» aus dem Westen und dem «sanften Menschen­freund» aus dem Norden. Im Rahmen privater Besuche, traditioneller Lehrgespräche und ritueller Zusammenkünfte taucht der Erzähler mit allen Sinnen ein in die Erlebniswelt des volkstümlichen Islam auf dem Subkontinent. Ihm begegnen Wundersames, Magisches und Rauschhaftes; Gebet, Kontemplation und Askese; Armut, Würde und Freigebigkeit.
Lebendig schildert der Autor den Sufismus der Gegenwart, mit Faszination und Empathie, doch ohne Verklärung, gleichermaßen kritisch gegenüber westlicher Lifestyle-Religiosität wie gegenüber einem rigiden Islamismus, der die eigene jahrhundertealte Kultur bedroht. Deutlich aktikuliert sich der innere Zwiespalt des Ethnologen, der über die Jahre zu einem Teil der Welt geworden ist, die er erforscht. Im Kreis der Weisheitssucher am Derwischfeuer fallen Feldforschung und Selbsterkenntnis am Ende in eins.